Mitsingabend der KG Roetgen mit „Puddelrüh“ und den „oecher stadtmusikanten“

Roetgen. Stell‘ dir vor, in Roetgen ist Mitsingabend, und nur knapp 100 sangeslustige Narren zieht es ins Festzelt. Dabei wollte die KG Roetgen am Freitag beim dritten Gesangsabend den „größten, gemischten Chor der Gemeinde“ präsentieren. Frust herrschte beim Vorsitzenden Frank Kühnel und beim Programmgestalter Stefan Hunds, der diese Veranstaltung vor drei Jahren mit ins Leben gerufen hat: „Jetzt haben wir diesen Abend wunschgemäß von Mittwoch   auf einen Freitag verlegt. Wo aber sind die Roetgener? Wo unsere Ortsvereine?“, fragte sich Kühnel enttäuscht. Für die tollen Tage wünschen sich die beiden „Wiedergutmachung“, soll heißen: ein volles Festzelt. Am Fettdonnerstag bei
der Schlüsselübergabe ab 11.11 Uhr; beim Hofball seiner Tollität am Samstag, 25. Februar, 19.11Uhr, mit „Puddelrüh“ und „De Halunke“; und ganz besonders beim Rosenmontagszug.


Im Zelt bewies das Häuflein der 100 Aufrechten, dass eine Feier in kleinen Kreis auch schön sein kann. Bei der „närrischen Hitparade“ gab es Ohrwürmer, dargeboten von „Puddelrüh“ und den „Oecher Stadtmusikanten“ unter Mathias  (Mätti) Götemann aus Lichtenbusch. Kölsche Klassiker und Öcher Leddcher kamen bestens an. Ob Hits von den Bläck Fööss, Höhner, Paveier, Brings, oder Marke Eigenbau: Es bedurfte nicht der auf den Tischen liegenden Liederbücher. Die Oecher Jonge heizten kräftig ein mit Hits wie „Die Mädels vom Dreiländereck“. Im Zelt war die Stimmung prächtig, so dass Prinz Lothar und Prinzessin Edda plötzlich eine Polonaise in Gang setzten. (der)

Aus Eifeler Zeitung vom 22.2.2017